#bauchreinbrustraus: Warum ich nicht mehr in Jeans zur Hausärztin gehe

Bevor es weitergeht, will ich nochmal betonen: Der Blog "schreibt" jetzt noch in der Vergangenheit. Ich schreibe über meinen Weg bis in die Gegenwart. Gerade auf dem Weg bis zu meiner Diagnose gibt es einige Geschichten zu erzählen. Deshalb schreibe ich (noch) nicht in Echtzeit. Aber im Laufe der nächsten Einträge werde ich dort ankommen.

 

Wie Du im vorherigen Eintrag gelesen hast, war mein erster Besuch beim Orthopäden nicht wirklich erfolgreich. Ich bin ohne Antworten, dafür aber mit einem teuren Privatrezept für einen Osteopathen rausgegangen.

 

Deshalb habe ich mich einfach mal auf den Weg zur Hausärztin gemacht. Zu ihr habe ich einen guten Draht. Vielleicht hat sie ja eine Lösung für meine Beschwerden. Auch ihr habe ich wieder meine ganze Geschichte erzählt: ich wache nachts schmerzverzerrt auf, kann nicht mehr liegen, muss mich bewegen, damit ich wieder liegen kann, 20 Minuten später das Gleiche wieder. Und das die ganze restliche Nacht. Frau Doktor hat mich dann ins Nebenzimmer geschickt - zum Belastungs-EKG. Und ich hatte das ekg-ungeeignetste Outfit überhaupt an: enge Jeans und Pulli. Nach wenigen Minuten auf dem Rad-Ergometer hab ich alles rausgeschwitzt, was mein Körper noch loswerden wollte - und die junge Arzthelferin die ganze Zeit neben mir.

 

Verschwitzt runter vom Rad, und wieder ins Wartezimmer, auf die Ergebnisse warten. Bei der Besprechung mit meiner Hausärztin leider keine Ergebnisse. Sie hat mir dann ein Schmerzmittel verschrieben für die Nacht, dazu ein Rezept für Ibuprofen. Na super. Dann hat sie noch alle meine inneren Organe gecheckt. Dazu auch nochmal Blut abnehmen. Aber auch da sollte nichts auffälliges rauskommen. Bisschen Angst hatte ich (als Coca-Cola-Liebender) um meinen Zucker-Wert. Aber auch der war völlig in Ordnung.

 

Das Schmerzmittel musste ich gleich in der ersten Nacht nehmen. Wieder nachts mit Schmerzen aufgewacht. Wie immer so zwischen 2 und 3 Uhr. Das Schmerzmittel hat mich leider nicht besser durch die Nacht gebracht. "Jetzt schmeiß ich mir hier irgendwas ein, und dann hilft das nicht mal." Aber meine Hausärztin hat noch ein bisschen weitergedacht. Sie hat mir ein Rezept für Physiotherapie ausgestellt. Und falls die Behandlung nicht helfen sollte, soll ich gleich wiederkommen, damit wir weiter auf Lösungssuche gehen können.

 

Und ob die Physiotherapie angeschlagen hat und warum ich bei den Behandlungen das erste Mal Hoffnung geschöpft habe, darüber schreibe ich in meinem nächsten Blog-Eintrag...

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