· 

Wie kam ich eigentlich zum professionellen Sprechen?

Genau wie meine Laufbahn beim Radio hat sich das mit dem professionellen Sprechen mehr oder weniger zufällig ergeben. Beim Radio gelandet bin ich, weil ich auf der Homepage meines Heimatsenders "Bayernwelle Südost" etwas Nachlesen wollte. Aus Neugier hab ich auf die "Jobs"-Seite geklickt und gesehen, dass man beim Radio ja eine Ausbildung machen kann. Und da ich immer schon gerne mit meiner Stimme gearbeitet hatte, habe ich mich dort beworben, und bin über eine voheriges Praktikum woanders dann auch da gelandet.

 

Nun zum Hörbuch- bzw. Sprech-Ursprung: mit meiner damaligen Freundin saß ich irgendwann 2017 am Wochenende auf der Couch. Wir schauten einen Film, welchen weiß ich nicht mehr. Und plötzlich sagt sie: "das wär' doch so cool, wenn Du mal eine Stimme von einem Schauspieler wärst". Vorher hatte ich nie an sowas gedacht. Das Thema hat mich dann ein paar Tage begleitet, bis ich mich am PC einfach mal schlau gemacht habe, wie ich denn überhaupt Synchronsprecher werden kann. Das schräge an der Sache: ich war zu der Zeit schon sehr "abgefucked" von der Arbeit beim Radio und hatte überlegt, doch noch Grundschullehramt zu studieren, bevor es zu spät ist. Ich bin aber dann doch erstmal beim Radio geblieben. Und über einen 2-wöchigen Kurs in Berlin knapp ein Jahr später nahm die Geschichte mit dem professionellen Sprechen Fahrt auf.

 

Welchem Schauspieler ich während des Kurses das erste Mal meine Stimme geliehen habe (oder besser gesagt: er hat meiner Stimme sein Gesicht geliehen), darüber erfährst Du hier demnächst mehr.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0